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Eröffnung:

Samstag, 26. Mai 2018, 19 Uhr

Galerie Blaugelbezwettl

Propstei 1  –  3910 Zwettl

Kunstgespräch – Linda Berger / Andreas Ortag

Ausstellung: 26. Mai bis 17. Juni 2018

Öffnungszeiten: Freitag / Samstag / Sonntag 14-18 Uhr

 


 

past:

 

„DO NOTHING TILL YOU HEAR FROM ME“

24.11.– 30.12.2017  MUSA  Museum Startgalerie Artothek
Felderstraße 6-8, 1010 Wien

 

FACT 10, Tuschezeichnung mit Feder auf Papier, 218,5cm x 423,5cm, 2017

 

 

Detail FACT 10, Tuschezeichnung

 


FACT 11, Tusche mit Feder auf Büttenpapier, 152cm x 250cm, 2017


 

11. Oktober – 11. November 2017   Galerie3    in&outsider_05 Kopfkino

mit: Rohullah Kazimi, Majid Aijane, Annemarie Arzberger, Linda Berger, Peter Kapella, u.A.

Galerie für zeitgenössische Kunst | Freimüller & Freimüller
9020 Klagenfurt | Alter Platz 25 | 2. Stock | Lift

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PARNASS Kunstmagazin, UP&COMING Special 2017

 

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Sommerausstellung 2017 – Sammlung Urban – Juni-August 

Sammlung URBAN, Weyerstraße 22, A- 3340 Weidhofen/Ybbs, tel: 0664-99 36 496

 

 

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15-06-2017 OPENING 19.00

Wiederholungen – forms of repetition in contemporary art

Galerie Aa collections, Burggasse 68/4-a, 1070 Wien

Linda Berger, Bartosz Dolhun, Xaver Gschnitzer, Michael Heindl, Paul Leitner,

Alfred Lenz, Martina Menegon, Anna Werzowa, Niklas Worisch

curated by: Lluís Lipp,  www.dreisechsfuenf.com

 

 

 

 

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DIE SCHAUKEL mit Linda Berger x Schayan Kazemi, Konzept: krnckr/Magdalena Kreinecker

Die Schaukel in der Ausgabe 1/17 von Best of Vienna

 

 

 

 

Fotos: Anna S. Rußmann

 

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10. Art Austria im Palais Liechtenstein (23.-26. März 2017)

Lena Freimüller (Galerie3/flux23): „Unsere diesjährige Präsentation auf der Art Austria fokussiert auf herausragende junge Künstlerinnen und Künstler, die am Beginn des Erfolges stehen: Der Strich als Gestalt einer Idee legt sich bei Linda Bergers großformatigen Zeichnung so oft übereinander, dass vielschichtige Gebilde, ja Räume entstehen, die in den Bann ziehen. Ganz neu sind ihre Kupferskulpturen, die die unendlich vielen Striche als Ritzungen an der Oberfläche des Objektes weiterspielen.
Darüber hinaus zeigen wir neue Arbeiten von Annemarie Arzberger, Maria Legat, Patrick Roman Scherer, David Mase, Karen Elliot und Rainer Steurer.“

Art Austria

 

 


 

 

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Artist Talk zur Vienna Art Week 2016 mit Günther Oberhollenzer

LOFT 8, 1030 WIEN, WASSERGASSE 19

 

 

 

 

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GETRIGGERT ZUM STILLSEIN

“I am in the current process of being, which I render, without the projection of the result. I begin with a white sheet of paper, I cover the whole room with it, I begin at zero point, I let the new world emerge, precisely in the way how it came out from me, without template, without draft. The space takes up the time, stores it to the surface, it does not exists anymore, it dissolves or transforms. The observer sees and directs their view towards the analysis of everything, what had happened to the point of the completion of the work. The room is playing with the perception of the viewer, it can blur the boundaries of the rational comprehension and show the sensation as the actually important experience. The drawings are the transformation of the inner processes into the visual form. The workflow is something like empirical process in the laboratory situation. The drawing is near and far simultaneously. Each stroke in this room is the sign of a time and at the same time it is the sign of its artistic presence.”  Linda Berger


„Ich bin im aktuellen Prozess des Seins, das ich Dingfest mache, nicht etwa in der Vorstellung eines Ergebnisses. Ich fange mit weißem Papier an, bekleide den ganzen Raum damit, gehe von Null aus, kann eine neue Welt entstehen lassen, so wie es aus mir herauskommt, ohne Vorgabe, ohne Skizze. Der Raum nimmt die Zeit auf, speichert sie in der Fläche, sie existiert dann nicht mehr oder löst sich auf, oder wandelt sie um. Der Betrachter sieht und richtet den Blick auf die Auseinandersetzung mit allem, was sich bis zur Fertigstellung des Werkes abgespielt hat. Der Raum spielt mit der Wahrnehmung, er kann die Grenzen von rationalem Verständnis verschwimmen lassen und Empfindung als die eigentlich wichtige Erfahrung zeigen. Die Zeichnungen sind eine Transformation der inneren Prozesse in eine visuelle Form. Der Arbeitsablauf ist so etwas wie ein empirischer Vorgang in einer Laborsituation. Die Zeichnung ist nah und fern zugleich. In diesem Raum ist jeder Strich Zeichen einer Zeit aus der Vergangenheit und zugleich Zeichen einer künstlerischen Gegenwart.“  Linda Berger

 

 

 

 

 

 

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„Sie kam mir entgegen“, Wandinstallation 2014 / Tapete, Kleister, Wandfarbe, 367 x 538 x 50 cm / Ausstellungsansicht “Ein Plan reicht uns nicht aus” Skulpturinstitut Wien / kuratiert von Hans Schabus

 

Ausstellungsansicht mit Arbeiten von Nana Mandl, Georg Feierfeil, Linda Berger, Lukas Matuschek

 

 

 


KOLONIE

Der Strich ist auch hier der Beginn einer Idee. Hunderte einzelne, mit Farbe bemalte, ineinander gesteckte Kartonmodule ergeben eine Erweiterung der Raum äche. Wie bei all meinen Arbeiten gibt es auch hier zu Beginn keine Skizze. Im Umgang mit dem Material wirke ich direkt auf den Raum ein, intuitiv entsteht und wächst die Form. Die Module entfalten sich im Raum zu neuen Konstrukten, bilden eine temporär, skulpturale Manifestation. In Kombination mit Licht wird ein starker Kontrast erzeugt. Das Zusammenspiel von Flächen, Licht und Schatten lassen die Schnittkanten wie schwarze Striche aussehen, da ich die ursprünglich braunen Kartone zuvor mit weißer Dispersionsfarbe beidseitig angemalt habe. Wenn man sich selbst um die Installation bewegte, bekam man die Illusion einer Veränderung der Strukturen. Die Bewegung wandelt das Statische ins Lebendiges um.

 

KOLONIE 1, 2014 Karton, Dispersion, Neonröhren, Holzgerüst

 

 

KOLONIE 2, 2014 Karton, Dispersion, Schnüre, Neonröhren Galerie Locomot, Hochhaus Herrengasse Wien

 

KOLONIE 3, 2015 15. Art Bodensee Messe Dornbirn Karton, Dispersion, Netz, 200 x 200 x 400 cm