room 01..

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Stricheraum 01    La fin c´est merde – Jörgerstraße 17, 2013
Tusche  auf gemusterte Wandtapete – Ink on patterned wallpaper
340x220x390cm, 70 Stunden

 

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room 02

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Exhibition: NO WALLS – Friday Exit, 2016

Tusche auf Papier/ Ink on paper – 15Tage, 110 Stunden

 

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room 03

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Stricheraum 03 . Tusche auf Papier . Ink on paper
430x490x310cm | 160 Stunden

 

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GETRIGGERT ZUM STILLSEIN

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Ausstellungsansicht Galerie LOFT8, Wien, 2016

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Ich bin im aktuellen Prozess des Seins, nicht etwa in der Vorstellung eines Ergebnisses. Ich fange mit weißem Papier an, bekleide den ganzen Raum damit, gehe von Null aus, kann eine neue Welt entstehen lassen, so wie es aus mir herauskommt, ohne Vorgabe, ohne Skizze. Der Raum nimmt die Zeit auf, speichert sie in der Fläche, sie existiert dann nicht mehr oder löst sich auf, oder wandelt sie um. Der Betrachter sieht und richtet den Blick auf die Auseinandersetzung mit allem, was sich bis zur Fertigstellung des Werkes abgespielt hat. Der Raum spielt mit der Wahrnehmung, er kann die Grenzen von rationalem Verständnis verschwimmen lassen und Empfindung als die eigentlich wichtige Erfahrung zeigen. Die Zeichnungen sind eine Transformation der inneren Prozesse in eine visuelle Form. Der Arbeitsablauf ist so etwas wie ein empirischer Vorgang in einer Laborsituation. Die Zeichnung ist nah und fern zugleich. In diesem Raum ist jeder Strich Zeichen einer Zeit aus der Vergangenheit und zugleich Zeichen einer künstlerischen Gegenwart.“  Linda Berger

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I am in the current process of being, which I render, without the projection of the result. I begin with a white sheet of paper, I cover the whole room with it, I begin at zero point, I let the new world emerge, precisely in the way how it came out from me, without template, without draft. The space takes up the time, stores it to the surface, it does not exists anymore, it dissolves or transforms. The observer sees and directs their view towards the analysis of everything, what had happened to the point of the completion of the work. The room is playing with the perception of the viewer, it can blur the boundaries of the rational comprehension and show the sensation as the actually important experience. The drawings are the transformation of the inner processes into the visual form. The workflow is something like empirical process in the laboratory situation. The drawing is near and far simultaneously. Each stroke in this room is the sign of a past time and at the same time it is the sign of its artistic presence.” Linda Berger  (translation: Miroslava Urbanová)

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